HOW TO - be photogenic bzw. BÄNG BOOM BÄNG (Das Shooter-Tut)

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HOW TO - be photogenic bzw. BÄNG BOOM BÄNG (Das Shooter-Tut)

Beitragvon Madderikk » 18.10.2008 17:46

So...für eine weitere X-cReATED-Ausgabe wird es natürlich wieder Zeit für ein Tutorial. Während ich mich im TuTen-TuT noch mit den Hupen aus TMU beschäftigt habe, möchte ich mich diesmal um ein weiteres essentielles Thema unserer Rennspielserie kümmern: den Screenshots. Zur Erklärung: Ein Screenshot ist eine Momentaufnahme des Bildschirms, die als Grafik gespeichert wird.

Vielen wird bestimmt schon aufgefallen sein, dass man in TMU durch simples Drücken der F10-Taste einen Screenshot erstellt. Dies ist allerdings nur auf einem Track möglich, man kann demnach nicht das Menü fotografieren. Sollte das Abspeichern erfolgreich gewesen sein, macht sich das durch einen kurzen Lag im Spiel bemerkbar. Wenn ihr euch dann in euren Trackmania-Order (auf XP-PCs befindet sich dieser unter C:\Dokumente und Einstellungen\[Windowsprofil-Name]\Eigene Dateien\TrackMania) begebt, werdet ihr dementsprechend auch eine Datei namens "ScreenShotXX.bmp" (das XX steht dabei für eine chronologische Durchnummerierung der Screenshots in eurem TM-Ordner; Beispiel: ScreenShot01.bmp) vorfinden.

Bild

Jedoch ist das *.bmp-Format nicht unbedingt das Beste. Der größte Nachteil ist die enorme Größe. In meinem Fall hat der Screenshot mit den Maßen 1024x768 ein Volumen von ca. 3MB (siehe Bild oben). Erstens frisst das auf Dauer den Festplattenspeicher auf und zweitens ist das fürs Hantieren im Internet überhaupt nicht geeignet. Daher möchte ich in diesem Tutorial auf folgende Punkte eingehen:

1. Die Umwandlung der BMP-Dateien in ein passenderes Format: JPEG
2. Bildbearbeitung - Ziel: TMX-Bild
3. Wissenswertes
4. Uploadseiten
5. Schlusswort


1. Die Umwandlung der BMP-Dateien in ein passenderes Format: JPEG

Wie schon gesagt, mit einem BMP (BitMap Picture) lässt sich nicht allzu viel anfangen. Also ist es naheliegend die Bilder in ein optimaleres Medium umzuwandeln. Meine Wahl fällt, wie sollte es auch anders sein, auf das allseits bekannte JPEG-Format. Dort haben wir dann ein komprimiertes Bild vorliegen, was sich überall gut benutzen lässt. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, womit man das anstellen soll.
Da gibt es wiederum 3 Methoden:

1. Die Primitive: Paint
2. Die Professionelle: Irfanview

1.1. Die Umwandlung der BMP-Dateien in ein passenderes Format: JPEG - primitiv

Da ich diese Variante nicht gut heißen kann, sie aber der Ausführlichkeit halber trotzdem dazugehört, schneide ich es hier mal im Kurzen an.

1.1.1. Paint findet ihr auf eurem XP-PC im Startmenü\Alle Programme\Zubehör\Paint (kann auch minimal abweichen). Startet es.

1.1.2. Dann klickt ihr sogleich auf den Menüpunkt "Datei" und anschließend auf "Öffnen" oder ihr drückt einfach direkt nach dem Programmstart Strg+O auf eurer Tastatur.

1.1.3. Wählt dann euer Bild aus, dass ja immer noch unter dem Pfad C:\Dokumente und Einstellungen\[Windowsprofil-Name]\Eigene Dateien\TrackMania zu finden sein dürfte und klickt anschließend auf "Öffnen".

1.1.4. Ihr seht nun euren Screenshot in der Programmoberfläche. Sofern ihr die Größe eures Bildes noch verändert wollt, klickt auf den Menüpunkt "Bild" und dann auf "Strecken/Zerren..." oder drückt einfach Strg+K. Wie schon gesagt, Paint ist primitiv und daher könnt ihr lediglich in den oberen beiden Lücken einen Prozentwert eingeben. Achtet darauf, dass dies der Gleiche ist, ansonsten verzerrt ihr euer Bild. Ich lasse das in diesem Tutorial mal außen vor.

1.1.5. Ach ja, wir wollten das Bild ja einfach nur ins JPEG-Format bringen. Dazu gehen wir jetzt auf "Datei" und "Speichern unter...". Wählen unten unter Dateityp JPEG aus und klicken auf "Speichern". Natürlich könnt ihr unter Dateiname noch einen gewünschten Titel des Bildes angeben.

Bild

Wenn man sich den Screenshot danach mal anschaut, wird man sehen, dass das Bild einiges an Qualität verliert. Allerdings liegt das an Paint, es ist halt nur eine Standard-Microsoft-Software. Aus diesem Grund rate ich auch von dieser primitiven Methode ab. Wem die Qualität jedoch am allerwertesten vorbeigeht, der kann gerne darauf zurückgreifen, jedoch rate ich diesem trotzdem sich auf Punkt 1.2. zu konzentrieren. Was man allerdings auch bei der Umwandlung mit Paint erkennt, ist die Verkleinerung der Dateigröße. 125KB (siehe Bild unten) sind doch schon deutlich angenehmer für die Festplatte und auch beim Hochladen verkürzt das die Uploadzeit enorm.

Bild

1.2. Die Umwandlung der BMP-Dateien in ein passenderes Format: JPEG - professionell

Für diesen Schritt braucht ihr das kostenlose Tool Irfanview (rechts der Downloadbutton). Ladet es euch herunter und installiert es nach eurem eigenen Ermessen.

1.2.1. Startet Irfanview. Geht dann am besten sofort auf "Options" und anschließend "Change language..." Dort wählt ihr "DEUTSCH.DLL" aus und bestätigt das unten mit "OK". Sofort ist jeder Menüpunkt auf deutsch, was uns die Arbeit schon mal wesentlich erleichtert ;)

1.2.2. Wieder das alte Spielchen. Geht auf "Datei" und "Öffnen" oder drückt optional "O" auf eurer Tastatur. Danach wählt ihr, wie gehabt, euren Screenshot aus, der sich immer noch unter C:\Dokumente und Einstellungen\[Windowsprofil-Name]\Eigene Dateien\TrackMania befinden sollte.

1.2.3. Der Screen erscheint in etwas verkleinerter Form in der Bearbeitungsfläche. Irfanview hat, ebenso wie Paint, einen Menüpunkt namens "Bild". Nach einem Klick auf diesen wird aber deutlich, dass dieser bei Irfanview deutlich umfassender ausfällt. Das Wichtigste wird für viele Leute wohl das Ändern der Bildgröße sein. Kein Problem, geht auf "Bild" und dann auf "Größe ändern...". Ihr solltet dann folgendes Fenster vor euch haben:
Bild
Hier könnt ihr zusätzlich zu den Seitenangaben in Prozent freundlicherweise auch die Pixelwerte (wahlweise auch in Zentimeter oder Inch) eingeben. Es ist von Vorteil, wenn unten "proportional" mit einem Häkchen versehen ist, dann treten bei der Größenänderung keine Verzerrungen auf. Auf der rechten Seite könnt ihr sogar aus einigen Standardgrößen wählen, indem ihr auf den Pfeil klickt. Den Rest lasst ihr einfach so, wie es ist. Nachdem ihr eure Veränderungen getätigt habt, bestätigt ihr das Ganze mit "OK".
Falls ihr noch Weiteres unternehmen wollt... das Bild-Menü hat für diejenige noch andere Funktionen parat, jedoch soll das in diesem Tutorial keine Rolle spielen.

1.2.4. Das Konvertieren zu JPEG erfolgt mit Irfanview eigentlich genauso wie mit Paint. Ihr geht dazu auf "Datei" und anschließend auf "Speichern unter..." oder tätigt auf eurer Tastatur die S-Taste. Bei mir sieht das dann so aus:
Bild
Das Nebenfenster erhaltet ihr, indem ihr einen Haken neben "Optionen anzeigen" setzt. Natürlich muss zuvor wieder der Dateityp JP(E)G ausgewählt werden. Standardmäßig liegt der Regler im rechten Fenster bei der Qualität auf 80%. Allerdings gehe ich immer auf 100%, da man an der Qualität nur sparen muss, wenn Dateigrößen auf einer Seite vorgegeben sind (Beispiel: Avatare). Bei mir ist zusätzlich noch "Als progressives JPG speichern" angehakt. Dies ist nicht zwingend notwendig, denn man erreicht damit lediglich eine kleine Komprimierung der Dateigröße, da das Bild stufenweise abgespeichert wird. Den Rest der Einstellungen solltet ihr so belassen, wie sie sind. Schließlich gebt ihr eurem Screenshot noch einen angemessenen Namen (oder auch nicht) und drückt auf das endgültige "Speichern". Ein Blick auf die Dateigröße verrät uns, dass deutlich mehr im Bild drin steckt (siehe unten). Auf dem ersten Blick mag zwar kein großer Unterschied zwischen dem Paint-JPG und dem Irfanview-JPG zu erkennen sein, aber spätestens beim Bearbeiten und Vergrößern der Bilder merkt man, dass mit dem Zweiten einfach mehr zu machen ist.

Bild

1.2.5. Aber nicht nur das! Irfanview hat ein weiteres tolles Feature namens Batch-Konvertierung. Diese ermöglicht es euch mehrere BMP-Bilder in JPG-Bilder (natürlich auch mit anderen und zu anderen Formaten möglich) umzuwandeln.
Um diese sogenannte Batch-Konvertierung durchzuführen müsst ihr lediglich nach dem Programmstart (also ist noch kein Bild geöffnet) auf "Datei" und danach auf "Batch-Konvertierung/Umbenennung..." gehen oder ihr drückt "B". Euch schaut dann ein solches Fenster entgegen:
Bild
Oben links könnt ihr zunächst auswählen, ob ihr die Bilder nur umwandeln, nur umbenennen oder beides zugleich machen wollt. Ich habe für das Tutorial mal die dritte Option genommen, um beides erklären zu können. Darunter kommt ihr eigentlich schon zum wesentlichen Punkt, die Auswahl des Zielformats. In unserem Beispiel soll das ja JPG sein. Rechts daneben findet ihr wieder den Button "Optionen", falls ihr noch einige Einstellungen korrigieren wollt. Dann kommen wir zu den Namen der Dateien. Vor allem bei Bilderserien empfiehlt sich dies. Achtet darauf, dass die 3 '#' immer dahinter stehen. Sie stehen nachher für die Durchnummerierung. Vor diesen könnt ihr jedoch schreiben, was immer euch beliebt z.B. "Stuntsession". Nach der Konvertierung/Umbenennung werden eure Bilder dann Stunsession001.jpg, Stunsession002.jpg, usw. heißen. Weiter geht's auf der rechten Seite. Dort wählt ihr die zu konvertierenden Bilder aus und klickt anschließend auf "Hinzufügen". Ich empfehle den Dateityp darunter auf "Alle Dateien" zu stellen. Die Dateien tauchen dann in dem leeren Fenster unten rechts auf. Unter dem Auswahlfenster befinden sich einige Buttons. Die rechten Vier braucht ihr nicht wirklich zu beachten und die linken Vier erklären sich von selbst. Zum Abschluss klickt ihr noch auf "Starten" links unten und der Vorgang beginnt. Je nachdem wie viele Dateien ihr habt und in welchem Format sie sich befinden, kann die Konvertierung/Umbenennung etwas Zeit in Anspruch nehmen.

2. Bearbeitung - Ziel: TMX-Bild

Da ich nicht alles in der ersten Part dieses Tutorials reinhämmern konnte, werde ich vieles in diesem Zweiten Teil anschneiden und hoffentlich ausreichend erklären. Dürfte vor allem für diejenigen interessant sein, die sich auch etwas mit dem Bearbeiten von Bildern beschäftigen wollen, beispielsweise für TMX.

Den Anfang mache ich mal mit der Tatsache, dass man für Screenshots nicht zwingend erst ein BMP via F10 schießen muss. Wenn man sich derzeitig eh nicht in einem wichtigen Rennen befindet, sondern lediglich einen Screenshot bearbeiten möchte, empfiehlt es sich auf das bewährte Druck-Verfahren zurückzugreifen. Da ihr etwas bearbeiten wollt, solltet ihr euch sowieso zunächst einmal das kostenlose Bildbearbeitungsprogramm Gimp (einfach immer nach Download(s) Ausschau halten) zulegen. Die Installation ist nicht wirklich schwer, also solltet ihr das auch schnell hinter euch gebracht haben. Da sich das Folgende besser in Schritten erklären lässt, gehe ich jetzt auch wieder zum Punkt-für-Punkt-System über...

2.1 Startet erstmal Gimp und macht euch damit etwas vertraut. Anfangs solltet ihr euch nicht davon abschrecken lassen, dass das Programm in 3 Fenster aufgeteilt wird. Schiebt und zerrt die Fenster einfach mal so hin, dass es euch gefällt. Ich z.B. habe das Hauptfenster maximiert, die Werkzeugkiste nach links und das andere Fenster auf die rechte Seite. Schaut bei mir dann also so aus, wer will, kann es ja übernehmen:

Bild

2.2. So, da es hier hauptsächlich darum gehen soll einen Screenshot für TMX zu erstellen, werden wir jetzt auch ab ins Spiel gehen und uns auf der Strecke einen geeigneten Platz für unseren Screeny raussuchen. Schaltet eure Auflösung unbedingt auf 4:3 um (warum das wichtig ist, erfahrt ihr später). Das könnte unter Umständen schwerer ausfallen als gedacht. Da ein Screenshot oftmals besser ankommt, wenn auch das/die Auto/s darauf zu sehen sind, bietet es sich an zunächst ein Replay einzufahren. Wahlweise könnte ihr natürlich auch mehrere Ghosts aufzeichnen, allerdings solltet ihr dabei stets darauf achten halbwegs fehlerfrei zu fahren und ungefähr in der Nähe der/des anderen Ghosts zu sein. Sofern ihr mit diesen zufrieden seid, begebt ihr euch in den Replay-Editor, wählt ebendiese aus und drückt anschließend unten auf "Start" und danach auf "Bearbeiten". Ab hier ist es ziemlich nützlich, sich mit dem Media-Tracker auszukennen. Es ist ratsam, aber nicht zwingend notwendig, zunächst die ganzen Kameras unten links mit einem Klick auf den Eimer zu löschen. Ratsam dann, wenn euch die Kameras des Outros für euren Screen nicht zusagen. Ist das getan, klickt ihr oben bei den ganzen kleinen Symbolen auf das Letzte ("Auf freie Kamera umschalten").^Und wenn ihr schon dabei seid, betätigt auch gleich noch das Auto in der oberen Symbolleiste, um den/die nervigen Namen auszuschalten. Jetzt könnt ihr euch mittels der Richtungstasten und gedrückter rechter Maustaste frei bewegen. Anschließend widmet ihr euch dem Zeitstrahl auf der unteren Bildschirmhälfte. Beim Hin-und Herschieben des roten Zeigers werdet ihr schnell merken, dass sich damit auch das Auto fortbewegt (logisch oder?). Sucht euch bestenfalls eine idyllische Location für den Screenshot aus. Habt ihr diese gefunden, könnt ihr zusätzlich um den Bild noch mehr Bewegung zu verleihen, Spuren anschalten. Das macht ihr, indem ihr auf das Dokument ähnliche Symbol neben dem Mülleimer unten links drückt und "Spuren" auswählt. Unten auf dem Zeitstrahl erscheint eine neue Leiste, die ihr an den Punkt eures Autos schieben solltet. Zum besseren Verständnis hier nochmal ein erklärendes Bild:

Bild

2.3. Soweit so gut. Nun drückt ihr "Tabulator/Tab" auf eurer Tastatur (die mit den zwei entgegengesetzten Pfeilen). Dadurch gelangt ihr in den Vollbildmodus. Wir kommen jetzt also zum oben angesprochenen "Druck-Verfahren". Dafür drückt ihr einfach die "Druck / S-Abf"-Taste auf eurem Keyboard. Der Screenshot ist nun in eurer Zwischenablage.

2.4. Mittlerweile ist es an der Zeit auf unserer Bildbearbeitungsprogramm Gimp zu wechseln. Dort wählt ihr oben lediglich "Bearbeiten" und im Anschluss "Einfügen" aus. Das Bild sollte sich jetzt auf der Arbeitsfläche befinden und im Ebenenfenster seht ihr demnach eine neue Ebene.

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2.5. Sodale. Da ich euch nicht alles von Gimp erklären kann, versuche ich mal ein paar essentielle Dinge anzuschneiden, die mit nahezu jedem Screenshot funktionieren sollten. Zunächst dupliziert ihr eure Startebene, indem ihr oben auf "Ebene" > "Ebene duplizieren" geht.

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2.6. Anschließend begebt ihr euch oben auf "Farben" > "Farbton/Sättigung". Ein neues Einstellungsfenster geht auf. Oben seht ihr die Hauptfarben, lasst diese einfach in Ruhe und spielt einfach solange an den Reglern unten rum, bis es euch gefällt. Sofern unten "Vorschau" mit einem Haken versehen ist, seht ihr auch, wie sich das auf euer Bild auswirkt. Abschließend klickt ihr auf "OK".

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2.7. Ja, ich weiß. Das sieht eventuell beknackter aus, als vorher, aber nun kommt der Clue und das sind die Ebenenmodi. Rechts im Ebenenfenster klickt ihr einfach auf den Pfeil bei Modus und habt einiges an Auswahl. Meistens empfiehlt sich hierbei "Überlagern" oder "Weiche Kanten". Wenn euch der Effekt zu krass ist, könnt ihr auch wahlweise etwas am Deckkraft-Regler darunter spielen.

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2.8. Falls einzelne Bereiche (z.B. das Auto) von Effekten verschont bleiben sollen, dann müsst ihr eine Ebenenmaske hinzufügen, was mit einem simplen Rechtsklick auf die Ebene und der Auswahl von "Ebenenmaske hinzufügen..." schnell getan ist. Das darauffolgende Fenster klickt ihr schnell mit "Hinzufügen" weg. Nun ist neben der Ebene noch ein weiteres weißes Bildnis (die Maske). Wählt jetzt den Pinsel aus und spielt etwas an der Skalierung/Deckkraft rum. Nehmt am besten die gleiche Pinselspitze, wie ich. Danach malt ihr auf und um das Auto herum.

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2.9. Soweit mit der Ebene. Dupliziert nun ein weiteres Mal die Startebene. Geht dann auf "Farben" > "Hellikeit/Kontrast" und spielt wieder an den Reglern rum (ihr seht schon, man muss ziemlich viel rumspielen und ausprobieren). Danach wird's wieder mit "OK" bestätigt. Wahlweise könnt ihr nun wieder die Schritte 2.7 und 2.8. wiederholen.

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2.10. Ob ihr es jetzt glaubt oder nicht, wir duplizieren die Startebene erneut. Diesmal gehen wir auf "Filter" > "Weichzeichnen" > "Gaußscher Weichzeichner" und im kommenden Fenster spielt ihr einfach mal wieder (zur Abwechslung) mit den Reglern herum (ich denke mal hierfür ist kein Bild nötig). Danach verfeinert ihr das Ganze nochmal mit den Schritten 2.7. und 2.8. ;)

2.11. Dieses Spielchen könnt ihr jetzt auch noch mit anderen Filter treiben, probiert einfach immer rum und schaut, ob es euch gefällt. Für mich soll es an dieser Stelle gut sein.

2.12. Was jetzt noch fehlt, ist der Text. Farblich solltet ihr euch dabei an den Tracknamen halten. Dafür wählt ihr das Textwerkzeug auf der linken Seite aus, klickt am besten mittig auf das Bild und schreibt erstmal im "Gimp-Texteditor" drauf los (Bestätigung mit "Schließen"). Daraufhin seht ihr euren Text im Bild. Links unten könnt ihr dann noch die Größe, sowie die Schriftart wechseln. Bedenkt, dass diese recht groß und gut leserlich ausfallen sollte, denn das TMX-Bildchen ist im Endeffekt recht klein. Ich selber habe die Schriftart jetzt zufällig ausgewählt und die Größe auf 42Pixel gestellt.

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2.13. Nun ist noch die Platzierung des Textes wichtig. Sucht euch am besten eine Parallele im Bild (bei mir ist es der Straßenstreifen) oder eine freie Fläche (wie den Himmel). Es bietet sich daher an das Bild zu drehen. Dafür müsst ihr auf "Ebene" > "Transformation" > "Beliebig drehen" gehen und am Regler rumfuchteln. Rotieren! Jetzt geht ihr links auf das Ausrichten-Werkzeug (wählt unten links "aktive Ebene verschieben" aus Textebene muss aber auch selektiert sein) und platziert den Text wunschgemäß.

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2.14. Das soll es soweit auch schon mal gewesen sein. Wer noch mehr bearbeiten will, kann dies gerne tun, allerdings dann nicht mehr mit diesem Tutorial ;) Schlussendlich sollte man das Ganze noch speichern, und zwar als JPEG. Ihr solltet das zwar mittlerweile können, jedoch hier nochmal kurz aufgeführt:
Geht zunächst auf "Bild" > "Bild zusammenfügen".
Dann auf "Datei" > "Speichern unter...". Ein großes Fenster erscheint, dass einen erstmal überfragen mag. Simpel ist zumindest die Eingabe des Namens oben, gebt zusätzlich unbedingt die Endung ".jpg" ein, also "Beispiel.jpg". Im Ordnerbrowser wählt ihr den Zielort aus, "Speichern" drücken und wieder die Qualität auswählen.
Für ein TMX-konformes Bild müsst ihr natürlich noch die Größe ändern, macht dies am besten mit Irfanview, wie in 1.2. beschrieben.

Ich muss zugeben, dass es auch für mich das erste Mal mit Gimp war und daher sind die Erklärungen teilweise vielleicht etwas dürftig. Habe jedoch größtenteils versucht mein PhotoShop-Wissen auf diese Freeware zu übertragen, was an manchen Stellen auch ganz gut geklappt hat. Gut möglich, dass ich weitere Tutorials in Richtung Bildbearbeitung anstrebe, allerdings werden sie dann mit PhotoShop erfolgen.

3. Wissenswertes

Diesen Bereich vermag ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht komplett auszufüllen, dennoch erkläre ich mich bereit hier einige nützliche Dinge mit der Zeit vorzustellen. Vielleicht könnt ihr mir ja sogar Hinweise geben ;)

Den Anfang macht das kostenlose Programm UOSU. Welches euch ermöglicht schnell und einfach Screenshots zu erstellen. Das Programm ist eigentlich recht selbsterklärend, aber hier mal eine kurze Erklärung:
Entpackt das ZIP-Archiv und startet die EXE-Anwendung.
Oben rechts könnt ihr euren Zielordner auswählen, dort werden eure Screenshots später zu finden sein. Den Rest lasst ihr so, mal abgesehen von der Qualität, die man noch etwas höher schrauben könnte.
Mit einem Klick auf "File Name..." gelangt ihr zu einem weiteren Fenster. Dort könnt ihr einfach das eingeben, was euch beliebt (z.B. wieder "Stuntsession") > "OK".
Bei "Key Assign..." könnt ihr eine Taste auf eurem Keyboard auswählen, mit der ihr die Screenshots erstellen wollt. Nehmt am besten eine der F-Tasten, die brauch man generell nicht oft.
Dann kann das wilde Gescreenshotte eigentlich auch schon losgehen. Einzige Bedingung ist natürlich, das UOSO im Hintergrund läuft.

4. Uploadseiten

Auch dieser Bereich kann nach und nach fortgesetzt werden, da ich hier garantiert nicht alle Seiten vorstellen kann, will und werde. Wenn ihr hier in dem Thread aber einfach einen Post hinterlasst, kann ich das gerne in diesen Startbeitrag aufnehmen.

Mein Favorit ist ganz klar www.directupload.net.
Dieser Imagehoster bietet sowohl die 1-Click-Methode an, als auch die längerfristige Verwaltung der eigenen Bilder. Für Zweites ist allerdings eine kostenlose Registrierung nötig, welche jedoch absolut lohnenswert ist. Man kann bis zu 100 Galerien erstellen, um seine Bilder auch online geschickt zu ordnen und dafür bekommt man weit genug Speicherplatz zur Verfügung gestellt (ich bin derzeitig bei etwa 44mb mit 160 Bildern). Die Bilder bleiben ewig auf dem Space, solange man alle 200 Tage die Haltbarkeit verlängert. Das hat für meine Zwecke immer total ausgereicht und daher kann ich jedem nur dazu raten.

Ansonsten gibt es noch einige One-Click-Imagehoster. Zur Erklärung: Das sind Seiten, auf denen man ein Bild mittels "eines" Klicks hochlädt. Allerdings muss man ja vorher noch sein Bild auswählen, wodurch das One-Click auch schon wieder relativ ist. Nichtsdestotrotz sind sie für zwischendurch ideal. Folgende wären von meiner Seite aus zu nennen:
imageshack.us
getpic.info
bilder-hochladen.net
fotos-hochladen.net
Wie gesagt, weitere folgen auf eure Bitte hin ;)

5. Schlusswort

So, nun bin ich ja doch zum Ende angelangt. Hat mich ja Zeit und Nerven genug gekostet, dennoch bin ich stolz und freue mich euch ein weiteres Tutorial präsentieren zu können. Vielleicht sehen wir uns zur nächsten X-cReATED ja mit einem weiteren wieder ;) Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Sachen für Laien eventuell schwer zu verstehen sind. Daher bitte ich euch, mich auf solche Ungereimtheiten hinzuweisen. Auch wenn weiterhin Fragen bestehen sollten, stehe ich gerne als Ansprechpartner bereit - Fragen? Fragen! Jetzt wünsche ich euch erstmal viel Spaß mit dem Anfertigen und Bearbeiten von Screenshots.

In diesem Sinne...
BÄNG BOOM BÄNG - man schießt sich 8)
Zuletzt geändert von Madderikk am 28.10.2008 17:28, insgesamt 12-mal geändert.
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Re: HOW TO - be photogenic bzw. BÄNG BOOM BÄNG (Das Shooter-Tut)

Beitragvon Aero » 28.10.2008 12:26

Gut erklärt - eindeutig für absolut jeden verständlich, gute Arbeit, Maddy! ;)

aber das Beste is eindeutig der Name :D

BÄNG BOOM BÄNG :dertypmitderzipfeligenmuetze:
XR > PLAGIATOR \m/
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Re: HOW TO - be photogenic bzw. BÄNG BOOM BÄNG (Das Shooter-Tut)

Beitragvon Dutchman » 28.10.2008 12:41

Yep! Der Titel ist einfach klasse und passt wunderbar zum Vorgänger, dem Tuten-Tut. :lol:
Gut geschrieben, du setzt wirklich bei den Grundlagen ein.
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Re: HOW TO - be photogenic bzw. BÄNG BOOM BÄNG (Das Shooter-Tut)

Beitragvon tcq » 29.10.2008 23:24

Habs mir momentan noch nicht komplett durchgelesen, aber scheint super zu sein ;)
Meine TMX-Bilder werden momentan komplett in IfranView zusammen gebastelt. Naja, gebastelt kann ich nicht sagen, eher auf die passende Größe gebracht und dann einfach der Streckenname als Text eingefügt.
Werd mir bei meiner nächsten Map dein Tut nochmal genau anschauen ;)
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Re: HOW TO - be photogenic bzw. BÄNG BOOM BÄNG (Das Shooter-Tut)

Beitragvon v000nix » 30.10.2008 18:19

Der WoG-Link meckert mich wegen dem Refferer an, verlink doch einfach auf die Downloadseite :hah:
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